Anmerkungen zum Müll

Müllberge entwickeln sich in nahezu rasender Geschwindigkeit während eines Volksfestes. Und da die Eitorfer Kirmes zu den größten und führenden Veranstaltungen dieser Art in der Region gehört, ist auch das Abfallaufkommen dementsprechend groß.
Neben den abertausend Losschnipseln, die sich ständig gnadenlos in den Straßenbelag betten, gehören allerlei Pappschalen, Servietten, Speisereste, leere Dosen, kaputte Gläser, leere Zigarettenschachteln bis hin zu menschlichen Verdauungselementen zu dem, was letztendlich entsorgt werden muss.
Wie die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes alljährlich zu berichten wissen, erfolgt diese Entsorgung durch den Direktkonsumenten – also dem Kirmesbesucher – leider oft nicht in der dafür vorgesehenen Form. Statt der Benutzung bereitstehender Behälter wird – bedauerlicherweise – so manches Überbleibsel menschlicher Vergnügungssucht einfach auf die Straße geworfen.

Umdenken müssen jedoch nicht nur die Schausteller und Kirmesbetriebe, die ihre Abfälle nach Papier/Glas/Restmüll sortieren müssen, sondern auch die Kirmesbesucher.
Um das Übel schon im Ansatz zu ersticken, heißt die Devise: Wenn schon Abfall sein muss, dann bitte dahin, wo er hingehört!!!
Und noch etwas: Muss soviel Abfall überhaupt sein? Das Würstchen, das Kotelett, die Frikadelle lassen sich ebenso einfach in einem Brötchen oder in einer Serviette „handhaben“ und verzehren, als in einer unnützen aufgeschäumten Styroporbox.
Müllvermeidung heißt mitmachen: Für alle! Deshalb verzichten Sie z. B. bei Imbisswaren auf unnötiges Beiwerk, trinken Sie Ihre Getränke aus Mehrweggläsern und nicht aus Dosen oder Plastikbechern.
Ein Lob an dieser Stelle an alle die, die sich schon immer mustergültig in Bezug auf das „Abfallgebahren“ während der Kirmes verhalten haben. Den anderen sei gesagt: Die Kosten für die Abfallentsorgung steigen ins Unermessliche, die Zeche zahlt letztendlich die Allgemeinheit. Auch das sollte beim Kassensturz nach der Kirmes berücksichtigt werden.
Und noch eines sei gesagt: Für Ihre „kleinen und großen Geschäfte“ stehen in diesem Jahr wieder Toilettenwagen zur Verfügung. Neben den bekannten Standorten Rathaus und Ecke Schmidtgasse/Goethestraße finden Sie in diesem Jahr auch wieder einen Toilettenwagen an der Ecke Poststraße/Brückenstraße. Also, entrichten Sie Ihr „Geschäft“ nicht in irgendeiner Ecke, sondern nutzen Sie hierfür die entsprechenden Einrichtungen!!!
Im vergangenen Jahr wurden rund 800,00 € Bußgelder von sogenannten „Wildpinklern“ erhoben. Und das nur im Parkhaus Schmidtgasse und rund ums Rathaus.

Eitorfer Kirmes 2016
u.h.webservice GbR
Gemeinde Eitorf
Taxi Wisser

Wichtige Verkehrs-Info:

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